outline_new.gif "Katzenschwätzchen" outline_new.gif
herausgegeben von Dagmar Seidel-Raschke und Christine Bienert
zugunsten von Tierschutzprojekten im Raum Hannover

 
Taschenbuch
Format 14,8x21cm
(Format für viel Text auf wenig Seiten)
128 Seiten,
mit zahlreichen, zumeist farbigen Fotos
BoD-Verlag,

ISBN 978-3-7431-8030-7
Preis: 11,95 €

 

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Was braucht es mehr zum Glück, als eine schnurrende Katze auf dem Schoß? In Zeiten sozialer Kälte können Katzen Sozialpartner und Gefährten sein. Über dieses bisweilen starke emotionale Band zu ihren Schätzchen schwätzen Katzenfreunde gern. Dagmar Seidel-Raschke, selbst eine große Katzennärrin, hat ihre wahren und erfundenen Texte gesammelt, die mal heiter, mal bewegend sind.

Das Buch, das erstmals 2008 herausgegeben wurde, erscheint jetzt in frischer Aufmachung unter anderem mit neuen, farbigen Fotos und Fotostories von Mitherausgeberin Christine Bienert. Außerdem sind Fotos und Illustrationen von verschiedenen Autoren und Zeichnern enthalten.  

Ebenso wie das von den Herausgeberinnen erschienene Buch "Hundeschwätzchen" unterstützt es Tierschutzprojekte in und um Hannover.
Fußballnationalspieler Per Mertesacker richtet sich mit einem Grußwort an die Leser.

cinema_whitebg.gifInterview und Buchvorstellung mit den Herausgeberinnen im Tierheim TV vom Tierheim Hannover

 

Buchrückseite

 

 

 

Spendeninfos

Mit dem bisherigen Verkaufserlös aus der Erstausgabe "Katzensch(w)ätzchen" konnte der Neubau des Katzenhauses im Tierheim Hannover unterstützt werden. Näheres unter: www.tierheim-hannover.de

 

Wer hat zum Gelingen des Buches beigetragen?


Mitherausgeberin Dagmar Seidel-Raschke

lebt mit ihrer Familie, drei Stubentigern und zwei Fitnesstrainern, nämlich ihren Hunden Finn und Fietje, bei Hannover. In ihrer Freizeit „mordet“ sie mit spitzer Feder auf dem Papier. Veröffentlichungen in verschiedenen Krimianthologien, sowie Mitherausgeberin einer Krimi-Anthologie. Mitglied bei den „Mörderischen Schwestern“
Natur-, Umwelt- und Tierschutz liegen ihr sehr am Herzen.

Folgende Autoren/Illustratoren haben sich u.a. außerdem an diesem Buch beteiligt:

Thomas Backus, Hermann Bauer (Foto), Heidrun-Auro Brenjo, Manfred Depner, Christine Eisel, Petra Eller, Marita Fuchs, Helge Hauswald, Irmtraud Heike, Ingeborg Hesprzich, Dr. Helmut Hirsch, Sigrid Hunold-Reime, Brigitte Jenkner, Eva Korhammer, Berthild Lorenz, Louisa Meyer, Sabine Meyer, Helga Müller, Gertraud Obst, Doris Nolte, Marie-Luise Plat, Elke Pollmann, Eva-Maria Prinzhorn, Bianca Raschke, Alina Isabel Ritter, Sabine Rohm, Andrea Rüsenberg, Dirk Scheerle (Illustr.), Annerose Scheidig, Beatrix Siese-Kuss, Alexa Stein, Steiner, Andreas Sticklies, Jochen Stüsser-Simpson, Petra Timm, Eva Tönnigs, Willi Volka, Ingrid Weidelt, Wolfermann, Marianne Wolters

 

Buchauszüge: Ein bunt gemischter Querschnitt: Zwei Kurzgeschichten-Textproben + die Erste von vielen Fotoseiten

Seite 44
Schlaflos in Pattensen
von Dagmar Seidel-Raschke

„Wann werden wir eigentlich wieder einmal durchschlafen können?“ fragt mich mein Mann nach dem sonntäglichen Frühstück mit leidender Stimme und blickt dabei über den Zeitungsrand.
„Ich meine von 23.00 Uhr bis wenigstens um 6.00 Uhr morgens. Das ist doch nicht zu viel verlangt, oder?!“ Spricht's und verschwindet wieder hinter der Hannoverschen Allgemeinen.
Ja, WANN?? Ich lasse die Frage im Raum stehen. Ich weiß, mein Mann erwartet keine Antwort. Denn er kennt sie: In nächster Zeit wird sich
nichts ändern. Denn wir durchleben gerade mal wieder so eine „Phase“. An unserer Misere ist nicht etwa der Frühdienst schuld, den der Beruf meines Mannes als Busfahrer mit sich bringt. Das Klingeln des Weckers morgens um 3.00 Uhr ist zwar alles andere als motivierend. Aber das allein wäre kein Grund zur Klage. Schließlich muss Mann/Frau sich ja irgendwie die „Mäuse“ verdienen.
Und damit wären wir auch schon beim Thema und bei den Verursachern unserer nächtlichen Ruhestörungen: unseren Katzen! Sie versuchen neuerdings beharrlich, uns klarzumachen, dass man zum „Mäuseverdienen“ nicht unbedingt das Haus verlassen muss. Vorzugsweise des Nachts treten sie den Beweis dafür an. Alle Bemühungen, das Missverständnis aufzuklären, nämlich dass wir mit
Mäusen doch nur das liebe Geld gemeint haben, mit dem wir dann die kleinen teuren Dosen mit den Häppchen in Gelee oder den ganzen Stücken in Soße erwerben können, waren bisher vergebens.  

Seite 9
 

Herzlich Willkommen
und viel Spaß beim Lesenwünschen Herausgeberinnen, Autoren, Illustratoren und natürlich die Stars dieses Buches: alle Katzen.

Seite 122
Weihnachtsmäuse sind tabu
von Chris Bienert

„Du bist überhaupt keine richtige Katze“, beschwerte sich Charly Krummbach, der Mensch bei dem ich wohnte. Um seine absurde Äußerung zu untermauern, hielt er mir ein gewichtiges Tierkundebuch unter die Nase. Als ob ich lesen könnte! Keine Katze kann lesen, auch keine Studentenkatze.

„Hier steht es schwarz auf weiß: die Hauskatze, lateinisch: Felis domestica, fängt Mäuse und andere Kleintiere. Warum fängst du keine Mäuse?“
Warum sollte ich? Bloß weil meine Artgenossen das taten, musste ich das noch lange nicht tun. Ich vertrat als Katze meine eigenen Ansichten. Allerdings musste ich gestehen, dass es mich schon manchmal in den Pfoten kribbelte, das Mäusefangen einmal auszuprobieren. Die Gelegenheit dazu hätte ich seit dem ersten Adventssonntag jeden Tag gehabt, als sich eins der kleinen grauen Tierchen in unsere Wohnung verirrt hatte. Abgesehen davon, dass dieser Winzling mir die Zeit ohne Charly und ohne seine Freundin Tanja mit Spielen versüßte, gab es einen sehr gewichtigen Grund, warum ich diese Maus auf gar keinen Fall jetzt verspeisen durfte. Mäuse, die sich in der Weihnachtszeit in eine Wohnung verirrten, waren etwas Besonderes. Sie zählten zu den Weihnachtsmäusen und: „Weihnachtsmäuse sind tabu!“ Das hatten mir meine Mutter und meine Großmutter eingeschärft. Damit konnten anständige Katzen bis nach dem Fest warten. Schließlich war Weihnachten ein Fest der Nächstenliebe.

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